Königl. Privil. Scharfschützengesellschaft Lichtenfels

Wie das "Goldene Buch" zustande kam

Chronik-Inhalt

Verfasser des Festberichtes zur Hundertjahrfeier (1910) war der Oberlehrer und Kantor Andreas Stößlein in Lichtenfels. Für seine Mühewaltung wurde ihm 1913 von zwei Herren des Schützenmeisteramtes ein Spazierstock mit Silbergriff überreicht.
Die Reinschrift des "Goldenen Buches“ fertigten die Ehrwürdigen Armen Schulschwestern von hier an.
Der Besenbinder und Dichter Franz Joseph Ahles in Burkheim widmete der Scharfschützengesellschaft zur Hundertjahrfeier einen Poetischen Festgruß. Leider hat sich erwähnte Dichtung nicht erhalten; nach der Jahresrechnung von 1910 wurde Ahles hierfür mit einer Spende von 20 Mark geehrt.
Geistiger Vater und Gestalter des "Goldenen Buches“ war Geheimer Kommerzienrat Georg Krauss.
Unter seiner Anleitung und nach seinen Vorschlägen entstand das Werk.
Ihm zur Seite stand Altbürgermeister Adam Wenglein. Er war es, der am 3.April 1912 für die Anlage dieses Gedenkbuches sich einsetzte. Nach seinen Vorschlägen sollte zunächst ein Redakteur der "Allgemeinen Zeitung" in Bamberg damit betraut werden, eine Anregung, die jedoch zu Gunsten eines heimischen Bearbeiters umgangen werden konnte.
 
 



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